Chaostreff vom 19.11.2014

Dieser Chaostreff wurde als beschlussfähig angekündigt.

Ort, Zeit

Teilnehmende

18 Mitglieder, mit Schwankungen +/-1 (es kommen und gehen Leute), so dass mehr als 1/5 der Mitglieder da sind.

Rund fünf weitere Leute sind da, die nicht Mitglieder des Vereins sind.

Traktanden

Bau Küche

Antragstext [Ari/wiki/ari "wikilink"):

Auf jeden Fall werden eine Arbeitsplatte und eine Sammelstelle für leere\ Flaschen gebaut. Darüber hinaus ist mein Vorschlag, Wasser vor Ort in Form von\ Frisch- und Abwasserkanister zu haben + Spüle und restlichem Zeugs für eine\ Küche.\ \ \ Hier [1] ist eine grobe Skizze, wie ich mir den Teil vorstelle, der mit Wasser\ zu tun hat.\ \ Folgendes wär zu besorgen:\ \ - Spüle 80\ - Wasserkocher 20\ - Kochfeld 70\ - 2 Wasserkanister 20l 2*20\ - Wägelchen 36\ - Kleinkrams/zegs, das ich vergessen hab 64\ Σ x_i = 300\ \ Ich werde daher beantragen 300CHF für die Küche auszugeben.

Anhand einer handgemalenen Küchenskizze erläutert [Ari/wiki/ari "wikilink") seine Küchenpläne. Aus der Mitgliederbasis erfolgen Meldungen, dass sie an der Umsetzbarkeit dieses Projekts zweifeln.

hernani fragt einmal im Volk, spezifisch in der Bauarbeiterinnen- und Bauarbeiterszene portugiesischer Herkunft, was bei solchen Installationen übliche (bewährte) Praxis ist.

Es soll in Stehhöhe gebaut werden; weitere Umsetzungsprobleme werden diskutiert, und weitere Lösungen aufgebracht.

Der CCCZH diskutiert darüber, ob wir wirklich eine Spülmaschine auf Vorrat einführen möchten: wie bei der Vorratsdatenspeicherung bei BÜPF und NDG gibt es Voten dafür und dagegen.

Es wird kurz abgestimmt, wer gegen einzelne Gegenstände ist, in der Liste von [Ari/wiki/ari "wikilink"). Bei zwei Mitgliedern entsteht der dringende Verdacht, dass sie Angestellte des VBS sind (um es vorsichtig auszudrücken), da sie gegen die Installation eines Waschbeckens als Ganzes sind. Die ketzerische Natur dieses Vorgangs ist kaum zu übersehen. In der DDR würden dafür harte Strafen anfallen.

Die Sitzung wird 20:42 auf Grund von Pizzaessvorgängen kurz unterbrochen.

Es wird Pizza gegessen.

Die Sitzung wird um etwa 20:51 wieder aufgenommen.

Am Rande der Diskussion wird erwähnt, dass an der Luegislandstrasse (alter Hackerspace) sogar schon einzelne Gabeln mit (Amts-)Schimmel gefunden wurden: das spricht klar auch für eine Spülmaschine.

Gegen die Kochplatte und eine Mikrowelle hat niemand etwas.

Strittiger Unterpunkt Waschbecken

8 dafür, 7 dagegen; Rest Enthaltungen

Strittiger Unterpunkt Geschirrspüler

Die Mitglieder sind mit überwältigendem Mehr dafür, auch einen Geschirrspüler einzuführen.

Ergebnis

Der Antrag ist vollständig angenommen: CHF 300 werden dafür reserviert.

Finanzsituation Verein

Ari informiert über die Finanzsituation des Vereins: sie sieht demokratisch aus.

Dabei wird auch die (ketzerische) Frage nach der Mitgliederzahl gestellt: der Vorstand gibt an, ihm seien etwas mehr als 42 Mitglieder bekannt, mit zeitlich abnehmender Ungenauigkeit.

Die diskordianische Natur des Vereins zeigt sich wunderbar im Bereich des (physischen) Keymanagements: sie entbrennt an der Diskussion um das Depot der Clubschlüssel, und ob wir dieses jemals wiedersehen.

Ein Mitglied kommt noch hinzu, so dass jetzt 19 stimmberechtigte Mitglieder da sind.

Hochschulgruppe CCCZH

Antragstext members@

Art. 1, Name und Sitz\ \ Unter dem Namen "Hochschulgruppe Chaos Computer Club Zürich" besteht ein\ gemeinnütziger, nicht-kommerzieller Verein im Sinne von Art. 60ff. des\ Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in Zürich. Das zu verwendende\ Kürzel für den Vereinsnamen ist CCCZH-HG.\ \ Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.\ \ Art. 2, Zweck\ \ Der Verein setzt sich in politischer und technischer Hinsicht mit den Chancen\ und Gefahren datenverarbeitender Technologien auseinander.\ Er setzt sich für das Menschenrecht auf informationelle Selbstbestimmung ein und\ propagiert den schöpferischen und verantwortungsbewussten Umgang mit\ Technologie.\ \ Art. 3, Mittel\ Der Verein finanziert sich rein über Spendenbeiträge.\ \ Art. 4, Organe\ Die Organe des Vereins sind:\ * die Vereinsversammlung\ * der Chaostreff\ * der Vorstand\ \ Art. 5, Vereinsversammlung\ \ Die Vereinsversammlung ist das oberste Organ des Vereins, das\ Grundsatzentscheide fällt. Für eine Statutenänderung ist eine\ Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder notwendig.\ \ Die Vereinsversammlung ist insbesondere zuständig für:\ * die Abnahme der letzten Rechnung,\ * die Neuwahl und Entlassung von Vorstandsmitgliedern,\ * den Ausschluss von Mitgliedern,\ * die Änderung der Statuten,\ * das Festlegen des Mitgliederbeitrages,\ * die Aufnahme von Ehrenmitgliedern,\ * und die Auflösung des Vereins.\ \ Die ordentliche Vereinsversammlung findet jährlich im Rahmen der ordentlichen\ Mitgliederversammlung des Chaos Computer Club Zürich CCCZH statt. Der Vorstand\ kündigt diese mindestens 23 Kalendertage im Voraus unter Angabe der vorläufigen\ Traktanden an.\ \ \ Eine Vereinsversammlung kann auch ausserordentlich, auf Entscheidung des\ Chaostreffs hin, unter Angabe der vorläufigen Traktanden, einberufen werden.\ Diese hat solchenfalls mindestens 13 Kalendertage im Voraus angekündigt zu\ werden.\ \ Art. 6, Chaostreff\ \ Ziffer 1\ \ Ein beschlussfähiger Chaostreff ist ein Treffen von Vereinsmitgliedern und\ Interessierten, welcher höchstens ein Mal innerhalb einer Kalenderwoche und\ immer öffentlich im Kanton Zürich stattfindet.\ \ Ziffer 2\ \ Jedes Vereinsmitglied kann für eine Kalenderwoche einen Chaostrefftermin\ bestimmen, welcher Angaben zu Ort und Zeit enthält. Im Zweifelsfall entscheidet\ der Vorstand endgültig über den gültigen Termin.\ \ Ziffer 3\ \ Der Termin und die zu beschliessenden Anträge müssen wenigstens 5 Kalendertage\ im Voraus auf den öffentlichen Informations- oder Kommunikationssystemen des\ Vereins angekündigt werden.\ \ Ziffer 4\ \ Der Chaostreff kann alle Entscheide fällen, welche den Statuten weder\ zuwiderlaufen noch diese zu verändern beabsichtigen und nicht der\ Vereinsversammlung obliegen.\ Ziffer 5\ Der Chaostreff ist per Stimmenmehrheit, bei Beteiligung von mindestens einem\ Fünftel der Vereinsmitglieder, beschlussfähig.\ \ Art. 7, Vorstand\ \ Der Vorstand ist das organisatorische, ehrenamtliche Exekutivorgan des Vereins,\ das auf die Entscheidungen des Chaostreffs und der Vereinsversammlung hin\ agiert.\ Er ist bestehend aus fünf Personen und konstituiert sich selber.\ \ Art. 8, Mitgliedschaft\ Die Mitgliedschaft ist jeder natürlichen Person möglich, sofern sie Angehörige\ einer Hochschule und Mitglied des Chaos Computer Club Zürich CCCZH ist.\ \ Art. 9,  Auflösung des Vereins\ \ Für die Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden\ Mitglieder notwendig. Dieses Geschäft muss traktandiert werden.\ \ Das Vereinsvermögen kommt zur Hälfte dem Chaos Computer Club Zürich CCCZH zu.\ Über die andere Hälfte verfügt die Vereinsversammlung. Sie wird einer\ studentischen Organisation mit ähnlichen Zielsetzungen vermacht.

Die Diskussion wird vertagt, weil jemand am Zweck des Vereins etwas ändern will und das ausführlich diskutiert werden muss.

Varia

Finanzunterstützungsanträge

leviathan: Real-Life-Café

leviathan will das Real-Life-Café unterstützen, das sich aus Mangaforum-Kreisen schleust. Es handelt sich um etwa 60 Leute. Ein Mitglied sagt, platzmässig sei das kritisch.

Es entsteht die Grundsatzdiskussion, unter welchen Bedingungen unser Hackerspace genutzt (ggfs. untergemietet) werden kann.

leviathan will konkret eine regelmässige Magic-Session durchführen: ggfs. sollte dafür aber, wie bei der LUGS auch, Geld fliessen.

Die Diskussion wird vertagt.

hernani: pEp-Projekt

hernani zieht den Antrag zurück, da grundsätzlich Probleme entstehen, wenn wir anfangen Projekte zu unterstützen, die sich unserer Kontrolle entziehen / nicht (vollständig) CCCZH-Projekte sind.

Ari: Widerstand ist zwecklos

Zwei Zuleitungen sind auf FI zu legen: [Ari/wiki/ari "wikilink") zeigt dabei ein Bild eines verkohlten Widerstands. Er setzt sich mit der Verwaltung in Verbindung.

hernani: DDR-Nationalhymne

hernani stellt den Antrag, auf Grund der DDRÜPF-Geschichte, die DDR-Nationalhymne zu singen: er stimmt als Einziger dafür. Die Niederlage ist immens.