Aus CCCZH

Inhaltsverzeichnis

Ort, Zeit

  • COSIN 2006 in Bremgarten AG
  • ab rund 14:00

Teilnehmer

  • 10 Mitglieder (dabei alle Vorstandsmitglieder)
  • 2 Beobachter

Einführung

Fabio übernimmt die Gesprächsführung. Er erwähnt das Vorhandensein einer Traktandenliste seitens Hernani und erwähnt, dass Starbug vom CCCB einst anwesend war und uns die Erfakreis-Werdung nahe gelegt hat.

Aufnahme neuer Mitglieder

Der Vorstand beschliesst die Aufnahme zwei neuer Mitglieder.

Traktanden

Diese wurden am 28. Juni 2006 kundgetan.

Siehe dazu das folgende Mail: http://sonne.alt-f4.ch/pipermail/zuerich-announce/2006-June/000010.html

Erstes Traktandum

Es geht um den Vertrag über den Veranstaltungsbereich. Fabio erwähnt, dass die mtl. Miete CHF 200.-- beträgt.

Der Vertrag wird im Konsens angenommen.

Zweites Traktandum

Es geht um den Vertrag über den Chaosbereich. Dieser Bereich ist mittlerweile noch als Abstellbereich in Verwendung. Es würde sich um jenen Bereich hinter der Küche handeln, der über ein Fenster verfügt.

Es ist noch mindestens ein Punkt offen; nämlich jener darüber, wieviel m² es eigentlich sind, die wir letztendlich erhalten. Letzte Meldung seitens Wildprovider gibt 12m² an.

Fabio fragt somit um eine Vollmacht für den Vorstand an, um den Vertrag auszuhandeln oder auch gar unterschreiben zu dürfen.

L gibt an dem Vorstand genug Vertrauen zu schenken nicht letzten Endes einen Chaosbereich auszuhandeln, der sich über 10cm mal X Kilometer erstreckt.

Eine Diskussion entsteht, wofür der Raum genau gebraucht werden könnte. Man ist sich einig, dass der Raum für die Aufstellung diverser Computer sinnvoll ist.

Zudem ist eine Werkstatt vorgesehen, die zusammen mit Rodrigo von Anorg.net verwendet werden könnte.

Gegen 14:30 verlässt ein Mitglied L den Raum.

Etwas ab vom Traktandum erwähnt Fabio bereits die ersten Reklamationen, die der Vermieter um das DOCK18 aufgebracht hat. Es seien Drogen auf dem WC gefunden worden und es sei immer sehr lärmig. Diese Diskussion verfliegt.

Das Mitglied L betritt wieder den Raum.

Dem Vorstand wird einstimmig eine Vollmacht erteilt, mit Zeichnungsrecht.

Zusätzlich darf der Raum maximal CHF 150.-- mtl. kosten; die Grenze wird ebenfalls einstimmig festgelegt.

Drittes Traktandum

Wird scheinbar ausgelassen.

Viertes Traktandum

Fabio setzt zum dritten Traktandum an. Die Zukunftsdiskussion ist das. Wohin soll sich der Chaostreff Zürich bewegen? Wie soll die inhaltliche Gestaltung des Treffs aussehen? Welche Ziele hat der Chaostreff?

L schlägt vor, dass ein Programm aufgestellt wird. Z.B. eine Lerngruppe, die sich alle drei Monate trifft, um sich der Erlernung einer Thematik anzunehmen.

Fabio erwähnt den Vorschlag Charmasters den Chaostreff in einen organisierten und unorganisierten Teil aufzugliedern. Unorganisiert wäre wie bis anhin, wo jeder kommt, geht und seinen Interessen nachgeht.

Der organisierte Teil wäre ein Teil, der z.B. um 20:00 einsetzt und ein Thema behandeln würde, wo sich die Leute in eine Reihe setzen könnten, um es zu diskutieren.

T schlägt vor, dass einst im Monat eine Person zu einem Vortrag eingeladen wird. Dass wir selber jede Woche aus unseren eigenen Reihen Vorträge halten, lehnt Fabio ab, da dies die Wenige, die dies täten, psychisch bankrott führen würde.

Gegen 14:45 betritt ein weiteres Mitglied den Raum.

Mitglied S schlägt vor, dass wir bei anderen Chaostreffs nachsehen, was die so machen.

Beobachter D sagt, dass Projekte nur angeregt, nicht aber erzwungen werden können. Er steht ein für eine Kundmachung unserer Ressourcen, damit die Leute selber die Initiative ergreifen können.

Charmaster sieht auch die Möglichkeit, dass wir einen eventuell-geschlossenen Treff, für die Verfolgung bestimmter Projekte einführen. Den Offenen sollten wir also beibebhalten, um neue Leute zu finden und dafür zu begeistern.

Ebenfalls wäre eine Möglichkeit, dass wir Projekten ernsthaft an grösseren Events nachgehen - und die Chaostreffs an sich offen sind.

Mitglied D schlägt einen Testlauf für die nächsten Treffs vor, wonach jedes dieser Treffen ein Thema erhält, mit welchem sich beschäftigt werden kann - ab einer bestimmten Zeit, wie Fabio vorschlägt (von z.B. 20:00 bis 21:00). Themen sind einige im Wiki aufgeführt, die aufgegriffen werden könnten.

Mitglied T schlägt im Gegenzug seinen obigen Vorschlag erneut vor, wonach bekanntere Referenten eingeladen werden könnten, die mehr Leute anziehen könnten - und bei diesen ein Interesse auslösen.

Er findet, dass diese Vorträge an Chaostreffs stattfinden sollten. Fabio im Gegenzug sieht auch die Möglichkeit, dass diese Vorträge an einem anderen Tag stattfinden könnten.

Fabio findet es nicht vorteilhaft, dass immer wieder Leute an den Chaostreffs auftauchen, die längere Zeit beinahe unbemerkt in einer Ecke herumlungern. Eine Integration dieser Leute müsste durch Programmatik erreicht werden, ist die Grundaussage; diese scheinbar Interessierten erscheinen danach selten wieder, was das Problem ist.

Beobachter D sieht die Infrastruktur im DOCK18 noch nicht gegeben, um technische Projekte anzugehen.

Ein anderes Problem, welches Fabio aufwirft, ist das kaum vorhandene Werbematerial, abgesehen vom Wiki. Er meint, dass z.B. Flyer gedruckt werden müssten, um die Leute schon über die Existenz des Chaostreff Zürich zu informieren.

Mitglied D wirft die Frage auf, ob wir öffentlichkeitswirksam wirken wollen, z.B. ob die Medien auf uns aufmerksam werden sollten.

Beobachter D schlägt vor, dass an jedem Treff ein "Offizieller", d.h. jemand vom Vorstand, erzählt, was um den Chaostreff Zürich passiert, d.h. quasi Bilanz darüber zieht, was die Organisation leistet. Ähnlich wie bei Steuerzahlern, die wissen möchten, wie der Staat ihre Gelder einsetzt.

Fabio stellt die Frage, ob eine Veranstaltung wie das Chaosdock öfters durchgeführt werden kann. 1-2x jährlich scheint vernünftig.

Mitglied L sagt, dass ohne festgelegtes Thema ein Chaostreff nicht sehr attraktiv erscheint, insbesondere, wenn man weiter weit weg wohnt.

Hernani findet ebenfalls, dass für ab 20:00 ein Thema festgelegt werden sollte, um herauszufinden, welcher technischer oder politischer Projekte sich angenommen wird.

Im Konsens wird beschlossen, dass ab sofort, zumindestens für die nächsten paar Wochen, jedes Treff ein Thema erhält. Solche sind, wie oben erwähnt, genügend auf dem Wiki aufgeführt.

Fabio erwähnt wieder, dass Vortragsserien durchzuführen äusserst mühsam sind. Obs auf rein freiwilliger Basis funktioniert sei fraglich.

Mitglied S schlägt völlig aus dem Kontext gerissen eine Hacker Jeopardy vor, dass wir mtl. oder sonstig oft durchziehen könnten.

Die Idee der Integration von Schulklassen, wo wir Schülern einen verantwortungsbewussten Umgang mit Technik nahelegen könnten, wird von Fabio und Charmaster eher als ein Projekt eingestuft, da wir zu den Schulklassen gehen müssten, sie zu informieren, vortragsmässig.

15:30 ein Beobachter geht, ein neuer Beobachter kommt. Mitglied L geht. Neuer Beobachter geht.

Mitglied M sagt, dass wir durch ein Blinkenlights-Projekt Leute auf uns aufmerksam machen könnten, die dann mit BWIS und anderen politischen Themen in Kontakt treten könnten.

Mitglied T will wissen, wer bereit wäre in einer Arbeitsgruppe mitzumachen, um einmal im Monat einen Referenten aufzutreiben.

~15:35 Beobachter tritt ein, Mitglied M geht. Beobachter D kommt und geht.

Fünftes Traktandum

Dieses Traktandum beschäftigt sich mit dem Beitritt des Chaostreff Zürich als Erfa-Kreis zum CCC e.V.

Mitglied T möchte zuerst wissen, ob all die Mails zum Thema Erfa-Kreis gelesen worden sind; ein allgemeines Nicken stellt sich ein.

Einige Punkte sind offen, wie z.B. in welchen Verhältnissen Gelder zwischen uns als Erfa-Kreis und dem CCC e.V. als Mutterverein fliessen würden.

Fabio wirft die Frage nach der Mitgliederverwaltung auf; Mitglied T erklärt, dass die Mitgliederverwaltung lokal erfolgen kann, aber auch gänzlich dem CCC e.V. überlassen werden kann. Auf Basis der Anzahl Mitglieder müssten dann Chaos-Nummern verteilt werden, würden wir es lokal verwalten.

Hernani schlägt die Grundsatzentscheidung durchzuführen vor, ob wir Erfa werden möchten oder nicht. Charmaster sieht die Zieldiskussion noch ohne Ergebnis, um eine solche Entscheidung fällen zu können.

Dennoch wird über ein Grundinteresse Erfa zu werden im Konsens verfügt.


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