Chaostreff
Wie folgt wird das von toni geführte Treffthema gegliedert (in Englisch im Folgenden):
Artificial Life Part 1 : Concepts - what is "life" - what is "artificial life" Artificial Life Part 2: Emergence - non-linearity and emergence - emergence and complexity, - the cellular automata "Conway game of life" as example
Bericht
Kriterien für was Leben ist
Diese Kriterien bestehen nach Farmer und Belin (1992):
- System, das sich in Raum und Zeit entwickelt.
- Selbstreproduktionfähigkeit des Systems in Betrachtung.
- Ein Bild der Selbstrepräsentation muss vorhanden sein, eine Art Sourcecode.
- Ein Metabolismus muss vorhanden sein, damit Materie und Energie aus der Umgebung in den eigenen Metabolismus miteinfliessen kann.
- Funktionale Interaktionsfähigkeiten mit der Umgebung
- Es bestehen Abhängigkeiten zwischen Teilsystemen; diese hängen i. d. R.
so voneinander ab, dass das Gesamtsystem stirbt, falls eines ausfällt.
- In Frage gestellt wird das z. B. bei gewissen Würmern.
- Stabilität unter Perturbationen
- Fähigkeit sich zu entwickeln.
Künstliches Leben
Generell wird Künstliches Leben nach Langton als etwas gesehen, dass dazu dient natürliche Systemen zu simulieren, egal in welcher Form.
Manifestationen von Künstlichem Leben sind entsprechend:
- Computational Models (Soft approach / feiner Ansatz)
- Cellular Automata (Zellulärer Automat)
- Neural Networks (Neuronale Netze)
- Robotics (hard approach / harter Ansatz)
- Biochemie (weat approach / feuchter Ansatz)
Schwarmintelligenz
Einzelne "dumme" Teile, die als Ganzes eine hohe Komplexitität darstellen; vereinacht gesagt, können Beispiele hiervon sein: das Gehirn, Wikipedia, der Linux-Kernel.
Zellulärer Automat
Am Beispiel von Conways Game of Life wird ein zellulärer Automat dargestellt.
Ausblick
Zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr kommt eine Fortsetzung zu diesem Beitrag, mit folgendem Ausblick:
Artificial Life Part 3 : Universality and Self-Replication Artificial Life Part 4: Generation and Recursivity
Andere Themen
Die Vernehmlassung