Chaostreffthema Videoüberwachung und Argumente dagegen
Inspiriert durch den Aktivismus von Mitglied telmich widmet sich dieses Treff dem Thema der Videoüberwachung (des öffentlichen Raums) und bezweckt noch am selben Tag eine Fülle von Argumenten gegen die (lokale) Videoüberwachung zu sammeln und damit zu erreichen, dass ein (fundierter) offener Brief an die lokalen ÖV-Unternehmen gerichtet werden kann.
Es besteht, zumindest als einen Anfang, ein offener Brief telmichs.
Argumente gegen Videoüberwachung generell
Generelle Argumente gegen Videoüberwachung, die in einem späteren Text ausgeführt werden sollen; soweit Affirmationen:
- Videoüberwachung ist nur für kleinere Fische eine mögliche Prävention, da
grosse Fische, organisierte Kriminelle ihre Taten auch unter erschwerten
Bedingungen bereit sind durchzuführen, so z. B. vermummt oder sonstwie
mit Verschleierung.
- Für grössere Aktionen können Videoüberwachungsgeräte zunächst ausser Kraft gesetzt werden.
- Präventive Videoüberwachung verhindert generell eine Tat nicht.
- Live-Videoüberwachung kann bei der Überwachung begrenzter Räume genauso gut
durch Polizei-/Sicherheitspatroullien ersetzt werden.
- Im Gegensatz zur exklusiven Beobachtung einer Lage, kann eine solche damit ebenfalls beeinflusst werden, eine mögliche Tat darin wahrscheinlich gar verhindern.
- Videoüberwachung als Angriff auf die Privatsphäre
- Die wenigen Kriminelle, die man dingfest machen möchte, rechtfertigen keine generelle Überwachung.
- Videoüberwachung per se erhöht v. a. das Sicherheitsgefühl, nicht unbedingt aber die definitve Sicherheit.
- Videoüberwachung verändert im Sinne eines "überwachungsdruckes" das Verhalten von Menschen und führt zu weniger und nicht zu mehr Freiheit.
- Auffälliges Verhalten, z. B. rasche Bewegungen können zu Fehleinschätzungen führen.
Fehlende Argumentation gegen Videoüberwachung
Videoüberwachung gegen Überwachung im ÖV im Speziellen sowie darin im Kanton Zürich.
Die gesetzlichen Grundlagen müssen speziell beachtet werden.
Es müssen ebenfalls Alternativen zur Videoüberwachung aufgebracht werden, um dem Bedürfnis der Leute nach einem erhöhten Sicherheitsgefühl nachzukommen sowie am ehesten die definitive Sicherheit und damit implizit das Sicherheitsgefühl zu steigern.
Andere Themen
Chaosdock 2009 - Rückblick
Negative Punkte?
Als Treffeinleitung bevor zu Genüge Leute vorhanden sind, um sich dem Hauptthema der Videoüberwachung zu widmen, stellen wir fest, was am Chaosdock 2009 alles schiefgelaufen ist und erstellen eine Liste dieser Punkte. Damit soll ein reibungsloser(er) Ablauf der Chaosdock 2010-Veranstaltung sichergestellt werden.
Es wird kritisiert:
- Die geringe Anteilnahme (an die dreizehn Teilnehmer), da zu wenig Werbung
gemacht wurde. Nächstes Jahr muss mehr Werbung, auch mit anderen Mitteln
gemacht werden, z. B. unterstützt durch Flyer und Mund-zu-Mund-Propaganda.
- Die Vorbereitungsarbeiten müssten, wie so oft, früher beginnen.
- Die Vorbereitung einzelner Beiträge, wie z. B. dem Hacker Jeopardy, das ausfiel, kann als dürftig bezeichnet werden.
- Zuwenig Frauen und Sex; es entstehen Vorschläge nach der Art, dass jeder für nächstes Mal schauen soll eins bis zwei Frauen mitzunehmen.
- Vorträge können ruhig später angesetzt werden, da der Nachtaktivität der
meisten Leute damit Rechnung getragen wird.
- Tagsüber können mehr freies Programm sowie workshopartige Veranstaltungen stattfinden.
- Ein gewisser Sachschaden wird noch kritisiert; eine Autoantenne wird geknickt. Lösungen hierzu können sein, dass Fahrzeuge etwas weiter weg platziert werden von der Cave-Umgebung, da hier Konzerte gelegentlich stattfinden und das Aufkommen von Leuten an Wochenenden erhöht sein kann.
Positive Punkte?
Tatsächlich gibts auch positive Kritik an der Veranstaltung:
- Es war cool basteln zu können, etwa zu löten, da das nicht alle Leute
regelmässig tun.
- Mehr Workshops mit Elektronik müssen nächstes mal her.
Treffbericht
Die Kenntnisse und Merkfähigkeit der Anwesenden wird genutzt, um einen Bericht der Chaosdock 2009-Veranstaltung anzufertigen. Es sind ebenfalls Fotos vorhanden, die mit dem Bericht verknüpft werden sollen.
Diese Arbeit wird zumindest initiiert und stichwortartig gestartet.
Wichtige Punkte der Beiträge für den zu erstellenden Treffbericht sind:
- Vorträge:
- Neo Freerunner-Vortrag (leviathan)
- Die geschichtlichen Zusammenhänge, die zum Neo Freerunner und dem Openmoko-Projekt führen, werden aufgezeigt.
- Thematisiert wurden die Programmierschnittstellen (dbus) von Openmoko.
- Es wird die Hardware kurz skizziert und Schaltpläne werden gezeigt.
- Beispielcode wird gezeigt, z. B. eines selbstgeschriebenen Programms zur Lautstärkeregelung.
- Hacking in der Schweiz-Vortrag (telmich)
- Entgegen der Erwartungen im Titel wird keine Szenenskizzierung des Hackings in der Schweiz vollzogen.
- Es werden dafür Beispiele von Hackerprodukten geliefert, wie
- ceofhack als ein P2P- mit Onion-Routing dotiertes, verschüsseltes Chatsystem
- Das führt zu einer Runde von Leuten, die sich das System installieren und probeweise chatten, soweit die Kompilations-/Konfigurationsvorgänge gelingen.
- ceofhack als ein P2P- mit Onion-Routing dotiertes, verschüsseltes Chatsystem
- gesellschaftliche Aktivität im Bereich der Videoüberwachung am Beispiel eines offenen Briefes gegenüber ÖV-Unternehmen, welcher diesen nahelegen auf Videoüberwachung zu verichten.
- Geschichte des CCCZH-Vortrag (fabio)
- Fabio erwähnt die Vorgeschichte zum CCCZH, die mit Leuten von tuners.ch, dem Chaostreff Aargau und "unabhängigen" Einzelpersonen beginnt.
- Der Chaostreff Zürich entsteht 2005 und Vereinsstrukturen sowie eine Umbenennung der (administrativen) Organisation in CCCZH kommen in der Folge der Unterzeichnung eines Mietvertrags im DOCK18, damals noch an der Grubenstr. 18.
- Es werden Clubprojekte wie befreite-dokumente.ch, der Hackerfunk und Veranstaltungensreihen wie Chaosdock, CoSin oder der Freedom Software Day erwähnt.
- Bedenkliche Sätze in der Folge bedenklicher Aktivitäten von Einzelmitgliedern werden erwähnt; so z. B. im Zusammenhang mit der TV-B-Gone-Affäre in Berlin; auch Auszüge aus Protokollen erfolgen.
- Neo Freerunner-Vortrag (leviathan)
- Workshops:
- RFID-Armband selber machen (Andreas)
- Es wird ein Kupferdraht gewickelt und mit Kondensator sowie LED ausgestattet, so dass beim Vorhandensein von RFID-Lesegeräten, die auf 13.56 Mhz horchen, die LED entsprechend aufleuchtet.
- RFID-Armband selber machen (Andreas)
Zukünftige Treffthemen
Es soll herausgefunden werden, welche Treffthemen mehr wir im Mai und Juni 2009 führen und wer jeweils die Initialzündung gibt bzw. das Treff leitet.
Zusagen bestehen zu Treffende keine, so dass Themen über die ML zeitig noch alloziert werden müssen.